Essen für Anfänger – 3 leckere Rezepte für kleine Kinder

BABY, FAMILIE, Food

Sofia Vittoria Nanni

Babynahrung muss nicht immer Brei sein! Tatsächlich fängt man nach den ersten Lebensmonaten an, an die Einführung fester Nahrung zu denken. Um sicherzustellen, dass euer Baby die richtige Menge an Nährstoffen erhält, bieten wir diese 3 ausgewogenen Rezepte an, die das Richtige für kleine Genießer sind.

Wann ist das Baby bereit für feste Nahrung?

Wenn das erste Lebensjahr erreicht ist, beginnt eine Phase, in der die Ernährung des Babys allmählich derjenigen der Erwachsenen immer ähnlicher wird. Bereits ab dem Alter von 6 Monaten, wenn die Nährstoffzufuhr durch die Muttermilch möglicherweise nicht mehr ausreicht, wird die Ernährung des Babys durch Beikost ergänzt. Diese decken zum einen den neuen Nährstoffbedarf des Babys und sind zum anderen auch wichtig für die Kau- und Sprachentwicklung. Der Übergang von flüssiger Nahrung (Muttermilch) zu den ersten festen oder halbfesten Speisen erfordert eine Gewöhnung des Babys an eine neue Art zu essen. In der Tat muss das Kind in der Lage sein:

  • Aufrecht sitzen und den Kopf ruhig halten.
  • Augen, Hände und Mund so zu koordinieren, dass es das Essen ansehen, aufnehmen und in den Mund stecken kann.
  • Das Essen schlucken, anstatt es auszuspucken

In dem Beitrag Zeit für feste Nahrung: Beikost richtig einführen erklären wir genauer, was es mit der Beikostreife auf sich hat und woran ihr den richtigen Zeitpunkt dafür erkennt.

3 ausgewogene Rezepte für kleine Genießer

Wenn es darum geht, auch für das Baby feste Nahrung auf den Tisch zu bringen, sind wir oft auf die gleichen Rezepte und Ernährungsvorschläge reduziert. Dies ist jedoch für die Entwicklung des Kindes nicht förderlich und führt dazu, dass es seinen Geschmackssinn auf einen begrenzten Kreis von Geschmacksrichtungen beschränkt. Zum Glück gibt es fantastische Bücher auf dem Markt, die Müttern in der Küche bei der Herausforderung helfen, ihrem Kind eine gesunde, ausgewogene und schmackhafte Ernährung zu bieten. Ein gutes Beispiel ist davon ist das Buch von Dunja Rieber „Das große Kochbuch für Babys & kleine Kinder“: 240 Rezepte, die Vielfalt und Geschmack auf den Babytisch bringen. Mit Phantasie und dem Wissen um die richtige Nahrungsaufnahme wird euer Baby für die ersten 1000 Tages seines Lebens bestens versorgt.

Apfel-Möhren-Muffins

Zeit: 35 Min.

Zutaten für 12 Stücke:

  • 1 Möhre
  • 1 Apfel
  • 60 g (4 EL) Kokosöl
  • 2 Eier
  • 50 ml Milch bzw. Pflanzendrink
  • 50 g flüssiger Honig
  • 125 g Dinkelvollkornmehl
  • 50 g zarte Haferflocken
  • 1 TL Weinstein-Backpulver
  • 1 Prise Zimt

Zubereitung:

Die Möhre schälen und raspeln. Den Apfel entkernen und ebenfalls raspeln.
Das Kokosöl in einem Topf schmelzen.
Die Eier in einer Schüssel verquirlen und mit Milch bzw. Pflanzendrink, Honig und dem geschmolzenen Kokosöl verrühren. Mehl, Haferflocken, Backpulver und Zimt dazugeben und unterrühren.
Möhren- und Apfelraspel unter denTeig heben.
Ein Muffinblech mit Papierförmchen auslegen und den Teig gleichmäßig auf die Mulden verteilen. Die Muffins im vorgeheizten Backofen bei 200 °C 25 Minuten backen.

Fun fact: Diese Muffins sind so gesund, dass man sie sogar zum Frühstück vernaschen darf.

Möhren-Spaghetti

Zeit: 30 Min.

Zutaten für 4 Portionen:

  • 5 Möhren
  • 400 g Dinkel-Spaghetti
  • Salz
  • 2 EL Rapsöl
  • 1 Orange (oder
  • 100 ml Orangensaft)
  • 150 g Feta
  • 2 EL Sesam

Zubereitung:

Die Möhren schälen und mit einem Sparschäler oder Spiralschneider in Streifen schneiden. Die Nudeln nach Packungsanweisung in Salzwasser kochen.
Das Rapsöl in einer Pfanne erhitzen. Die Möhren hinzufügen und kurz andünsten. Die Orange auspressen. Den Saft zu den Möhren geben und das Gemüse weitere 2 bis 3 Minuten garen, bis der Saft fast verdampft ist. Die abgegossenen Nudeln zu den Möhren in die Pfanne geben.
Den Feta zwischen den Fingern darüber bröseln. Die Spaghetti mit Sesam bestreuen – und genießen!

Kekse in 4 Varianten

Zeit: 30 Min.

Zutaten für 40 Stücke:

  • 300 g Dinkel- vollkornmehl
  • 160 g kalte Butter
  • 1Ei
  • 3 EL Dattelsüße oder Rohzucker

Zubereitung Basis Teig:

Das Mehl mit den übrigen Zutaten in eine Schüssel geben und rasch zu einem glatten Teig verkneten.
Nur so lange wie nötig kneten, damit der Teig nicht zu weich wird, am besten in einer Küchenmaschine oder mit dem Handrührgerät.
Den Teig ausrollen und Plätzchen ausstechen. Auf ein Blech mit Backpapier legen und im vorgeheizten Backofen bei 180 °C 8 bis 10 Minuten backen.

Variante 1: Schokokekse
Den Teig wie beschrieben zubereiten und 1 Esslöffel ungesüßtes Kakaopulver unterkneten. Den Teig ausrollen, Plätzchen ausstechen und backen.

Variante 2: Bunte Kekse mit Guss
Einen Puderzuckerguss aus 5 Esslöffeln Puderzucker und etwas Wasser anrühren. Die fertig gebackenen Kekse damit bestreichen und mit bunten Perlen bestreuen.

Variante 3: Gewürzplätzchen
1 Messerspitze Hildegard-von-Bingen-Keksgewürz (Zimt, Muskat und Nelken) zum Teig geben und verkneten. Den Teig ausrollen, Plätzchen ausstechen und backen.

Variante 4: Nussige Kekse
100 g Mehl durch 100 g gemahlene Mandeln oder Haselnüsse ersetzen. Vor dem Backen mit gehobelten Mandeln bestreuen und diese etwas festdrücken. Die Plätzchen wie beschrieben backen.

Dunja Rieber „Das große Kochbuch für Babys & kleine Kinder“ Trias Verlag 2020, 19,99 Euro

 

 

 

 

 

Alle Bilder: Trias Verlag

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