Mehrbelastung für Familien in 2026
Familie
Zum Jahreswechsel ändert sich vieles – auch einige Dinge, die die Finanzen von Familien maßgeblich betreffen. So gibt es bei der gesetzlichen Kranken- und Pflegeversicherung eine deutliche Mehrbelastung.
Mehr Beitrag – gleiche Leistung bei der Krankenkasse
Der Bund der Steuerzahler weist zum Jahreswechsel darauf hin, dass die gesetzliche Kranken- und Pflegeversicherung deutlich teurer wird. So steigt der Zusatzbeitragssatz in der Krankenversicherung. Konkret erhöht sich der gesetzliche Durchschnitt des Zusatzbeitragssatzes von 2,5 Prozent (2025) auf 2,9 Prozent (2026). Jedoch hängt es auch davon ab, bei welcher Krankenkasse man versichert ist. Von einer Erhöhung sind zwar alle Beitragszahler betroffen, die exakte Höhe jedoch variiert von Krankenkasse zu Krankenkasse.
Auch die Beitragsbemessungsgrenze steigt
Neben dem erhöhten Zusatzbeitragssatz steigt auch die sogenannte Bemessungsgrenze um 300 Euro pro Monat. Sie bestimmt, bis zu welcher Höhe des Einkommens Versicherungsbeiträge erhoben werden. Für das kommende Jahr liegt die Beitragsbemessungsgrenze für die Kranken- und Pflegeversicherung bei 5.812,50 Euro (69.750 € jährlich).
Der Bund der Steuerzahler hat errechnet, dass für eine Familie mit zwei Kindern und einem Alleinverdiener-Bruttogehalt von 6.000 Euro monatlich im kommenden Jahr eine Mehrbelastung von 503 Euro zusätzlich anfällt. Dabei moniert er, dass sich gleichzeitig nichts am Leistungspaket der gesetzlichen Krankenkassen ändert. „Während der eigene Beitrag also kräftig steigt, macht sich das im Gesundheitssystem nicht bemerkbar“, heißt es.
Quelle: Bund der Steuerzahler
Update: Dieser Artikel wurde zuletzt am 26. Dezember 2025, 16:09 Uhr aktualisiert.