Folgemilch Simply Baby Milupa

Folgemilch: Tipps von Hebamme und Ernährungsberaterin

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Wann ist der richtige Zeitpunkt für Folgemilch? Hebamme Theresia Kraus gibt Tipps wie und wann ihr Folgemilch einsetzen könnt und die Ernährungswissenschaftlerin Katharina Puth-Weinand erklärt, auf welche Nährstoffe es bei Folgemilch ankommt.

Was unterscheidet Folgemilch von Pre-Nahrung? Und ab welchem Monat sollte man sie dem Baby geben? Hebamme Theresia Kraus erklärt worauf man achten sollte und warum Folgemilch eine geeignete Ergänzung zur Beikost sein kann.

Theresia Kraus, Hebamme

Wie lange sollte man sein Baby möglichst voll stillen?

Die WHO empfiehlt, Babys 6 Monate lang (180 Tage) ausschließlich zu stillen, d.h. ohne weitere Speisen und Getränke außer Muttermilch zu ernähren. Man sollte aber neben der Empfehlung auf die jeweiligen Reifezeichen seines Babys achten. Viele Babys haben auch schon vor dem 6. Lebensmonat großes Interesse an der Beikost und könnten somit auch schon eher starten.

Erste Reifezeichen für den Beikoststart:

    • Kind zeigt großes Interesse an der Nahrungsaufnahme anderer
    • Kind macht Kaubewegungen, während es andere Personen beim Essen beobachtet.
    • Kind sollte mit minimaler Hilfe aufrecht sitzen können
    • Der Zungenstoß-Reflex sollte abgeschwächt sein und somit streckt das Kind nicht mehr die Zunge, um die feste Nahrung aus dem Mund zu schieben, sondern kann die Nahrung vom Löffel aufnehmen und gut schlucken

 

Was genau ist Folgemilch? Was unterscheidet sie von Pre-Nahrung?

Folgemilch ist in der Regel in der Zusammensetzung der Pre-Milch sehr ähnlich. In der Folgemilch ist der Eisen, Jod und Vitamin D-Gehalt höher als in der Pre-Milch, angepasst an den Bedarf älterer Babys. Pre-Milch sollte man von der Geburt an füttern, nach dem 6. Lebensmonat und dem Beikoststart kann man auf eine Folgemilch umsteigen, um eine optimale Nährstoffzufuhr dem Alter des Babys entsprechend zu unterstützen.

Ab wann kann man dem Baby Folgemilch geben?

Man kann nach dem 6. Lebensmonat mit Folgemilch starten und somit die Milch mit in den Beikost Start einfließen lassen.

Wenn ich Abstillen möchte, mein Baby aber noch keine feste Nahrung mag, ist Folgemilch dann die richtige Nahrung?

Genau zu diesem Zeitpunkt kann eine Folgemilch zum Einsatz kommen, da sie an den erhöhten Bedarf von Babys nach dem 6. Lebensmonat z.B. bezogen auf Eisen, Jod und Vitamin D angepasst ist und durch wichtige und sorgfältig ausgewählte Nährstoffe, wie der Omega 3 Fettsäure ALA, die natürliche Gehirnentwicklung des Babys unterstützt.

Manche Mütter haben Sorge, ihr Baby zu überfüttern. Geht das überhaupt?

Mit den heutigen Folgemilchen kann man kein Baby überfüttern. Wichtig ist natürlich, sich genau an die Zubereitungsempfehlungen des jeweiligen Herstellers zu halten und dass das Pulver nicht überdosiert wird.

Ob Babys durch Folgemilch zu viel Kalorien oder Zucker zu sich nehmen, wird immer wieder diskutiert. Können Sie hier Entwarnung geben?

Die heutigen Folgemilchen sind im Kaloriengehalt an den Bedarf von Babys im Beikostalter angepasst und können bedenkenlos gefüttert werden.

Ist Folgemilch eine gute Ergänzung bei der Beikosteinführung?

Wenn nicht mehr gestillt wird, ist Folgemilch ist eine sehr gute Ergänzung zur Beikost Einführung, da die Milch den erhöhten Nährstoffbedarf des Babys berücksichtigt und optimal an das Alter des Babys angepasst ist.

Wie oft sollte ich meinem Baby Folgemilch anbieten?

Man kann die Folgemilch den eigentlichen Stillmahlzeiten oder auch Pre-Milch-Flaschen anpassen und superleicht in den Beikost Start integrieren. Auch mit einer guten Folgemilch kann man das Kind nicht überfüttern.

Folgemilch  – auf diese Inhaltsstoffe komt es an

Wir haben Katharina Puth-Weinand (sie ist seit 20 Jahren Expertin für Säuglings- und Kleinkindernährung, selber 2-fache Mama, Ökotrophologin und Beikost Coach für Eltern) gefragt, warum sie die neue Milupa Simply Folgemilch empfehlen kann.

Um wachsen zu können, benötigen Babies Vitamine, Mineralstoffe und Proteine. Letztere spielen bei der Ernährung eine ganz besondere Rolle. Kuhmilch zum Beispiel ist unter anderem wegen ihres Eiweißgehalts so wertvoll. Dabei unterscheidet man zwei Haupt-Eiweißgruppen: einmal die Molken-Eiweiße und einmal die Caseine.

Innerhalb der Gruppe der Caseine gibt es das sogenannte Beta-Casein. Das kann unterschiedlich zusammengesetzt sein. Zwei solcher Varianten sind das A1- und das A2-Beta-Casein. Welche der Varianten, also A1 oder A2 oder eine Mischung aus beiden, in der Milch vorkommen, hängt von der Rasse ab. Denn nicht alle Kühe geben die gleiche Milch. A2-Protein Milch stammt von Kühen, die ausschließlich das A2-Beta-Casein und kein A1-Beta-Casein bilden. Im Laufe der Evolution haben sich verschiedene Rinderrassen entwickelt. Das schwarz-weiße Holstein-Rind zum Beispiel gibt Milch, die ein Gemisch aus A1 und A2 enthält oder auch nur A1. Rinder der Rasse Guernsey und Fleckvieh geben häufig reine A2-Protein Milch. Es kommt also auf die Rasse und auf die Züchtung an.

Milupa gibt mit der Milupa Simply Folgemilch die Antwort auf die weltweit wachsende Nachfrage der Verbraucher nach A2-Protein Milch und möchte den Eltern damit eine größere Auswahl an Säuglingsnahrung anbieten.

Folgemilch Milupa
Fakten zur Milupa Folgemilch Simply:

    • Mit A2-Protein Milch
    • Begleitet die natürliche Entwicklung
    • A2 Babymilch ist in vielen Ländern bei vielen Eltern schon sehr beliebt. Jetzt gibt es die innovative Milchnahrung auch in Deutschland
    • Mit wichtigen und sorgfältig ausgewählten Nährstoffen, wie ALA (Omega 3)* und GOS/FOS
    • Enthält pflanzliche Öle ohne Palmöl
    • Von Experten mit höchsten Qualitätsstandards entwickelt und ist auf die besonderen Anforderungen von Babys abgestimmt
    • Wenn du nicht oder nicht voll stillst, bietet Milupa Simply eine sehr gute Alternative zu gängigen Säuglingsmilchnahrungen.

*gesetzlich für Folgenahrungen vorgeschrieben

Wichtiger Hinweis (für dich und dein Baby):
Stillen ist das Beste für dein Baby, denn Muttermilch versorgt das Baby mit allen wichtigen Nährstoffen in genau abgestimmter Menge. Darüber hinaus ist sie die preiswerteste Ernährungsform und ein guter Schutz gegen Krankheiten. Je früher und häufiger du dein Kind anlegst, desto eher kommt der Milchfluss in Gang. Eine ausgewogene Ernährung in der Schwangerschaft und nach der Entbindung begünstigt ebenfalls das Stillen, während das Zufüttern von Säuglingsnahrung den Stillerfolg beeinträchtigen kann. Da die Entscheidung, nicht zu stillen, nur schwer rückgängig zu machen ist, sprich mit deiner Hebamme oder deiner Kinderärztin, wenn du eine Säuglingsanfangsnahrung verwenden wollen. Beachte die Hinweise und Zubereitungsanleitungen auf den Packungen genau, denn eine unsachgemäße Zubereitung von Säuglingsanfangsnahrungen kann zu gesundheitlichen Beeinträchtigungen führen.

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