Michelle und Barack Obama

Unser Dad Crush der Woche: Barack Obama

FAMILIE, Menschen

Alexandra Brechlin

Seine Amtszeit neigt sich dem Ende, aber nicht nur deswegen ist er unser Dad-Crush der Woche: Barack Obama.

Unser Dad Crush der Woche ist ganz klar: Barack Obama.  Kurz vor dem Ende seiner Amtszeit war er letzte Woche zum letzten Mal zu Besuch in Berlin. Zeit uns zu verabschieden von dem US-Präsidenten und vor allem auch großartigen Vater.

Das Ergebnis der amerikanischen Präsidentschaftswahl zaubert uns dieser Tage wohl kein Lächeln aufs Gesicht und gerade in den vergangenen Wochen ist uns klar geworden, wie sehr wir den charismatischen Barack Obama schätzen.

Obama wurde zwar in den USA gewählt, hätte aber im Jahr 2009 wohl selbst in Kenia, Island oder Sibirien die Mehrweit bekommen. Die Welt war verzückt von dem jungen Mann, der  als schwarzer Junge aufgewachsenen in Honolulu mit zehn Jahren seinen Vater das letzte Mal sah, seinen Abschluss in Harvard machte und nach den Sternen griff.  Die Geschichte war der Inbegriff des amerikanischen Traums.
Monatelang sagte man selbst in Deutschland „Yes, we can“ und  glaubte wieder daran, alles erreichen zu können wenn man nur wirklich will.

Still got it.

Ein von Barack Obama (@barackobama) gepostetes Foto am

Selbst unsere Bundeskanzlerin Angela Merkel hat er mit seinem Charme mühelos um den Finger gewickelt und man hat den Eindruck, dass zwischen den beiden Staatsoberhäuptern soetwas wie eine echte Freundschaft entstand.

Seine Ehefrau Michelle Obama war alles andere als die klassische First Lady, die über Kochrezepte und Kleider sprach. Sie stand nie im Schatten eines großen Mannes, sondern immer direkt daneben. Ihre Rede über Frauenrechte und darüber, dass es Normalität ist, über Gewalt und Demütungen gegenüber Frauen einfach zu schweigen, hat sich in unsere Herzen gebrannt.

Look who dropped in on HQ today.

Ein von Barack Obama (@barackobama) gepostetes Foto am

Es gibt Bilder aus dem Weißen Haus, wie Barack Obama mit seiner Frau und seinen beiden Töchtern um den Pool rast und  tanzt und singt. Barack Obama gab einem als US-Präsident stets ein Gefühl von Menschlichkeit und Nähe. Als er nach dem Massaker von Newton die Kinder betrauerte, weinte er und man mit ihm – denn die Trauer war nicht aufgesetzt.

Natürlich war nicht alles gut. Spätestens nach der Abhöraffäre wurde uns klar: es ist nicht alles Gold was glänzt. Irak und Afghanistan ist immer noch kein Frieden. Die Armen in den USA sind immer noch arm und die Wut in der Bevölkerung wächst. Viele Leute glauben zu wissen, das Barack Obama ein viel besserer Redner als Politiker war.

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Doch diese Begeisterung und Hoffnung die er immer wieder geben konnte, wird uns fehlen. Was bleibt sind Fragen und Zweifel, was nun in den kommenden Monaten passieren wird. Barack Obama würde diese Ängste optimistisch beiseite wischen: „The best is yet to come.“ verprach er in seiner Antrittsrede zur zweiten Amtszeit. Das Beste liegt noch vor uns. Das wollen wir gerne glauben. In diesem Sinne: Auf-Wiedersehen, Barack Obama.

„I didn’t run for President to be popular. I ran for President to do what needed to be done. And I placed my bet on you. And after visiting auto plants across the Midwest, and seeing what you have done firsthand, let me tell you, I’d make that same bet any day of the week. Because today, factories are humming, business is booming, the American auto industry is all the way back.“ —President Obama in Detroit

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