
Wochenbett: 8 hilfreiche Dinge für die Zeit nach der Geburt
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Die ersten Wochen mit Baby sind eine aufregende Zeit, in der man sich als Familie erstmal an die neue Situation mit Baby gewöhnen muß. In der Regel werden die ersten 8-10 Wochen nach der Geburt als Wochenbett bezeichnet, in anderen Kulturen sind bis zu 40 Tage für diese Zeit angesetzt.
Die ersten Tage nach der Geburt sind geprägt von großen Veränderungen. Dein Körper beginnt langsam, sich von den Anstrengungen zu erholen und die hormonelle Umstellung setzt ein. Unmittelbar nach der Geburt konzentrierst du dich vor allem darauf, dein Neugeborenes kennenzulernen und eine Bindung zu deinem Baby aufzubauen.
Damit du die Phase im Wochenbett auch genießen kannst, haben wir einige Tipps und hilfreiche Dinge. Denn gerade in der Zeit nach der Geburt solltest du dir alles gönnen, was dein Leben als Mutter erleichtert.

Im Wochenbett ist jede Hilfe und Unterstützung willkommen
Einer der wichtigsten Menschen im Wochenbett ist, natürlich neben deinem Partner, die Hebamme. Sie spielt in der nächsten Zeit eine entscheidende Rolle, denn sie unterstützt dich bei allen Fragen rund um die Pflege deines Babys und deiner eigenen Erholung.
Die ersten Tage nach der Geburt gehen bei den meisten Müttern mit einem großen Schlafmangel einher. Die Gebärmutter bildet sich langsam zurück, was sich in Krämpfen äußern kann. Der Milcheinschuss setzt ein und das Stillen will auch erst einmal geübt sein. Außerdem muss sich dein Baby an den Tag-Nacht-Rhythmus gewöhnen, schläft bestenfalls nur stundenweise und will regelmäßig gefüttert werden.
So kannst du das Wochenbett organisieren
Auch darum solltest du die Zeit im Wochenbett bestmöglich organisieren – und das möglichst schon vor der Geburt. Folgende Tipps sind wichtig für euch als Eltern, aber besonders für dich als frischgebackene Mutter:
- Eine Kühltruhe mit vorgekochtem Essen, das sich schnell aufwärmen lässt, ist ideal.
- Kühlschrank und Vorratskammer sollten ebenfalls gut bestückt sein.
- Organisiere kleine Snacks, die schnell Energie geben.
- Wenn etwas im Haushalt fehlt, dann lass es dir nach Hause liefern.
- Lass dir auch ab und zu warmes Essen nach Hause liefern.
- Hilfe im Haushalt ist in den ersten Wochen sehr willkommen – nimm sie unbedingt an.
Im Wochenbett dreht sich in erster Linie alles um dich als Mama und um das Baby. Ihr beide sollt euch erholen von den körperlichen und seelischen Strapazen der Geburt. Außerdem ist es wichtig, dass du dich in der neuen Rolle als Mama zurechtfindest und ankommst. Das geht nicht von heute auf morgen, sondern ist eine Phase, bei der du auch geduldig mit dir selbst sein solltest.
Selbstverständlich sollte sein, dass du in der ersten Zeit von allen regulären Alltagspflichten entlastet wirst. Allein mit dem Stillen und dem Heilungsprozess deines Körpers bist du in den ersten Wochen voll ausgelastet. Mehr geht nicht. Natürlich muss sich auch dein Partner an die neue Situation und an neue Aufgaben gewöhnen. Sprecht das am besten schon vor der Geburt ab: Wer macht was, wie kann er dich in dieser Zeit gut unterstützen.

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Warum ist das Wochenbett so wichtig?
Der Name des Wochenbetts ist am Anfang wirklich Programm – gerade in den ersten 1-2 Wochen solltest du die Zeit mit Baby hauptsächlich im Bett verbringen. Lass dich verwöhnen und umsorgen. Konzentriere dich ganz auf deine Heilung und auf dein Baby. Stillen, wickeln, schmusen, schlafen … Es dauert einige Zeit, bis der Körper wieder Energie bekommt. Auch der Schlafmangel und die vielen Unterbrechungen des Schlafs durch das Baby, setzt Müttern zu.
Dazu kommt bei vielen Frauen der sogenannte Babyblues. Diese Stimmungseintrübung ist bedingt durch die sich verändernden Hormone nach der Geburt. Je mehr Unterstützung durch deinen Partner und die Familie du bekommst, umso besser überstehst du auch diese Phase.
Und auch danach gilt: Babysteps! Je nach deiner körperlichen Verfassung kannst du den Bewegungsradius wieder langsam ausweiten. Aber folgende Dinge solltest du im Wochenbett zunächst noch vermeiden:
- Nichts heben, was schwerer ist als dein Baby.
- Kein Bauchmuskeltraining.
- Vermeide ruckartige Bewegungen und langes Stehen.
- Nach einem Kaiserschnitt oder mit einem Dammriss solltest du dich noch mehr schonen bis alles gut verheilt ist.
- Duschen statt baden solange der Wochenfluss anhält.
- Zu viel Besuch stresst. Am besten grenzt du ein, wer wann kommen kann um das Baby zu sehen.
- Hausarbeiten: Abgeben was nur geht an den Partner oder an Freunde, Verwandte, eine Haushaltshilfe …
Mit den folgenden Dingen kannst du dich im Wochenbett zusätzlich verwöhnen. Einige davon eignen sich übrigens auch wunderbar als Geschenk zur Geburt!
Kleine Helferlein fürs Wochenbett
Gemütliche und bequeme Kleidung für das Wochenbett



Pyjama und Morgenmantel, mit denen man sich einigermaßen angezogen fühlt, sind nicht nur fürs Wochenbett eine Anschaffung wert. Pyjamatage wird es mit Baby auch später noch viele geben! Wir empfehlen einen kleidsamen Morgenmantel (zum Beispiel von becksöndergaard), ein bequemes Stillshirt (oder gleich drei ;-)) und eine Pyjamahose aus Jersey oder einfach eine Jogginghose, in der nichts kneift. Wenn ihr etwas angezogener sein wollt, dann schaut euch um nach Hosen oder einem Zweiteiler aus Strick. So habt ihr es trotz allem bequem.
Der wichtigste Tipp: Gönnt euch eine Extraportion Ruhe im Wochenbett

„Schlaft, wenn euer Baby schläft“. Wahrscheinlich wird euch dieser Satz irgendwann nerven, denn wenn das Baby schläft, hat man schließlich auch endlich Zeit für ein paar Dinge, zu denen man sonst nicht kommt. Duschen zum Beispiel… Trotzdem solltet ihr so oft es geht etwas Schlaf nachholen, oder zumindest ausruhen. Tagsüber hilft eine Schlafmaske beim Abschalten. Schlaf begünstigt zudem die Heilung eures Körpers und ist die beste Prävention gegen eine Wochenbett-Depression.
Trinkt viel und greift zu gesunden Snacks
Wer stillt, muss viel trinken. Ein bisschen geschmackliche Abwechslung bringt Wasser, das mit Zitrone, Orange oder Gurke angereichert wurde. Im Sommer ist auch frische Pfefferminze super. Auch Tee ist ein super Durststiller. Hier könnt ihr entweder extra Stilltee oder sogenannten Wochenbetttee wählen oder einfach Kräutertees trinken, die ihr gerne mögt.
Das Rezept für die originalen Stillkugeln findet ihr übrigens hier. Wenn ihr allerdings keine Zeit hattet diese vorzubereiten, dann sind Fruchtkugeln aus dem Bioladen eine gute Alternative. Damit der Darm wieder in Schwung kommt nach der Geburt, ist eine ballaststoffreiche Ernährung im Wochenbett empfehlenswert. Auch ein paar getrocknete Pflaumen, Datteln oder Aprikosen von Zeit zu Zeit helfen, die Dinge in Gang zu bringen.
So könnt ihr Beschwerden beim Stillen lindern
Eine Wohltat für wunde Brustwarzen sind kühlenden und pflegenden Kompressen, wie die Multi-Mam Kompressen. Der Milcheinschuß kann anfangs als eher unangenehm wahrgenommen werden – um es mal vorsichtig auszudrücken. Quarkwickel sind dann super, weil sich diese individuell an die Brust anpassen lassen, aber doch eher aufwändig zu machen. Einfacher geht’s mit kühlenden Gelpads oder speziellen Thermokissen für die Brust.
Ein wichtiges Tool, das ihr jetzt unbedingt braucht, wenn ihr es nicht schon habt: ein Stillkissen. Es ermöglicht euch nicht nur eine gute Haltung beim Stillen, es ist auch nachts ein wundervoller Helfer beim Schlafen, bis sich der Bauch etwas zurückgebildet hat. Für Seitenschläfer jedenfalls ist ein Stillkissen ein echter Gamechanger.
Pflegende Beautyprodukte fürs Wochenbett – was euch jetzt entspannt
Ja, die Geburt war anstrengend. Der Körper hat Höchstleistungen vollbracht und jetzt ist die Zeit, sich auch ein paar kleine Pflegeeinheiten extra zu gönnen. Nimm dir bewusst Zeit für dich selbst. Es ist völlig ok, das Baby mal für eine halbe Stunde an den Partner abzugeben, damit du in Ruhe duschen kannst. Die Haut braucht jetzt eine nährende Pflege, damit sie elastisch bleibt – vor allem am Bauch. Die Augencreme von Kiehl’s mit Avocado zaubert kleine Knitterfältchen weg, die durch Schlafmangel bedingt sind. Und das Cell Awakening Serum verstärkt den typischen Mummy-Glow und gibt der Haut einen kleinen Frischekick.
Praktische Tools fürs Wochenbett
Die Zeit dreht sich jetzt vor allem rund um die Bedürfnisse des Babys. Füttern, wickeln, in den Schlaf wiegen – da wird schnell mal der Kaffee oder Tee kalt. Ein Thermobecher mit Strohhalm ist jetzt total praktisch, denn auch beim Stillen kann man ohne Probleme trinken und alles bleibt schön warm.
Auch eine Milchpumpe ist empfehlenswert. Abgepumpte Muttermilch kann im Kühlschrank aufbewahrt (wie lange sie haltbar ist, könnt ihr hier nachlesen) oder für später eingefroren werden. Und ein schönes portables Nachtlicht macht nächtliches Stillen einfacher ohne das Baby zu sehr „wach“ zu machen.
Und jetzt heißt es: Entspannt euch und lernt euer Baby ganz in Ruhe kennen!















