Kleines Beauty 1×1: Silikone, Parabene und Co

Beauty, MUM

Alexandra Brechlin

Silikone, Paraffine und Co. - Inhaltsstoffe, auf die wir lieber verzichten sollten.

Spätestens in der Zeit der Schwangerschaft fängt man an, sich mit den Stoffen, die man täglich an seine Haut und Haare lässt, auseinanderzusetzen. Und insbesondere chemisch hergestellte Stoffe wie Sulfate und Parabene sind in den vergangenen Jahren immer mehr in Verruf geraten. Warum eigentlich?

Paraffine
Paraffine in der Kosmetik sind vor allem eines: heimtückisch. Zwar sorgen sie dafür das Cremes, Lippenstifte und Co. geschmeidig wirken, aber das Mineralöl legt sich luftdicht über die Haut und verhindert das sie atmen kann. Dadurch  wird sie trocken und schuppig. Wird dann ständig nachgelegt, schädigt das mit der Zeit die Barriereschicht der Haut.

Sulfate
Sulfate finden sich insbesondere in Shampoos und Badezusätzen. Es sind Schwefelsäuresalze, die als stark schäumende Fettlöser gelten und damit eine tolle Reinigungswirkung haben. Aber: Sulfate trocknen die Haut auch aus!
Wer sehr trockene sensible Haut oder bereits geschädigtes trockenes Haar hat, sollte auf Produkte mit Sulfaten verzichten. Für normale bis fettige Haut hingegen ist der Inhaltsstoff weniger gefährlich.

Silikone
Silikone sind ein klassisches Füllmittel, das aber eine gewisse Elastizität behält. In den Fugen der Badezimmerfliesen deshalb ebenso beliebt wie in der Schönheitschirurgie.
Auch in Anti-Aging-Cremes sind Silikone ein Favorit der Kosmetikindustrie, denn sie schaffen es, kleine Fältchen wieder aufzuplustern. Kritikhauptpunkt bei Silikonen liegt insbesondere in den Haarpflegeprodukten, da sie die Haare angeblich beschweren. Erwiesen ist das zwar nicht, dafür weiß man aber folgendes: Silikone haben keinerlei pflegende Eigenschaften. Nur weil die Haarstruktur durch Silikone geglättet wirkt, heißt das leider nicht, das sie jetzt wieder gesund sind. Warum also nicht auch mal zu Alternativen mit wirklich pflegenden Inhaltsstoffen greifen?

Parabene
Parabene sind Konservierungsstoffe, die das Wachstum von Bakterien hemmen und damit die Kosmetik länger haltbar machen und vor Keimen schützen. Soweit, so gut. Allerdings wirken Parabene auch allergen und sollen sogar krebserrregend sein. Letzteres ist zwar noch nicht erforscht, doch wer unsicher ist und zu sensibler Haut neigt, sollte auf Kosmetik mit Parabenen lieber verzichten. Eine tolle Alternative ist hier zertifizierte Naturkosmetik.

Titelbild: istock

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