Mutter mit Baby

9 Dinge, die Du vielleicht noch nicht über dein Baby wusstest

BABY, Wissen

Babys sind kleine Wunder der Natur. In ihrem ersten Lebensjahr entwickeln sie sich mit einem rasenden Tempo. Nie wieder machen sie so große Fortschritte. Hier sind ein paar Facts, die du vielleicht noch nicht wusstest...

Es verschläft ganze Tage

Nach der Geburt schläft das Baby zwar viel, aber in der Regel meist nur drei bis vier Stunden am Stück. Ob es gerade Tag oder Nacht ist, ist dem Kleinen dabei noch völlig egal. 16,5 Stunden schlafen Neugeborene im Durchschnitt. Dabei variiert die Zeit je nach Kind von 13 Stunden bis zu 20 Stunden. Ab dem zweiten Monat ändert sich der Rhythmus ganz langsam. Trotzdem ist noch viel Geduld gefragt, denn es dauert bei den meisten Kindern bis zum sechsten Monat, bis sie nachts eine Mahlzeit auslassen (in der Regel hat das Baby alle drei Stunden Hunger) und sechs Stunden am Stück schlafen. Wichtig ist dabei, dass die Kleinen die richtige Umgebung zum Schlafen haben. Was ein gesunder Schlafplatz fürs Baby alles haben soll, liest du hier.

 Es verliert etwas Gewicht

In den ersten Tagen nach der Geburt verliert das Baby Gewicht. Bis zu sieben Prozent des Geburtsgewichts kann das Kleine abnehmen. Nach sieben bis spätestens vierzehn Tagen hat das Baby sein Geburtsgewicht wieder erreicht. Bis zum Alter von acht Wochen nimmt das Baby pro Woche circa 125 Gramm zu. Du hast Stillprobleme oder glaubst dein Baby nimmt nicht richtig zu? Wir haben die Hebamme Sissi Rasche gefragt, was dann zu tun ist.

Es ist ein Verwandlungskünstler

Viele Babys sehen in den ersten Stunden nach der Geburt etwas verknittert aus. Doch das gibt sich innerhalb der ersten Tage. Es kann auch sein, dass der kleine Kopf noch eine etwas komische Form hat. Doch das ist kein Grund zur Sorge, denn auch dieser wird sich in den nächsten Wochen ganz normal „formen“. Beides ist eigentlich kein Wunder, denn immerhin hat das Kleine ja einen etwas beschwerlichen Weg durch den Geburtskanal hinter sich.

 Es braucht kleine Fettpolster

Viele Babys haben kleine knuddelige Speckpolster an den Oberschenkeln, an den Armen und am Po. Das ist normal und kein Zeichen für Übergewicht. Mit fünf Monaten hat sich das Geburtsgewicht des Babys in etwa verdoppelt, am Ende des ersten Lebensjahres hat es sich verdreifacht. Die kleinen Speckröllchen verschwinden nach und nach sobald das Baby anfängt zu krabbeln und zu laufen.

Es sieht alles verschwommen

Nach der Geburt kann das Baby nur verschwommen sehen. Es ist kurz- und weitsichtig zugleich und sieht nur in einem Bereich von etwa 20-25 Zentimetern vor dem Gesicht scharf. Das verändert sich aber in den ersten Lebensmonaten. Babys können noch keine Details erkennen sondern reagieren in erster Linie auf Licht und auf starke Kontraste. Besonders spannend für Babys sind übrigens Gesichter. Schon wenige Stunden nach der Geburt nimmt ein Neugeborenes mit seiner Mutter Augenkontakt auf. Allerdings kann es sich noch nicht lange auf einen Punkt konzentrieren.

Es kann Personen am Geruch erkennen

Neugeborene verfügen von Anfang an über einen ausgeprägten Geruchssinn. Sobald das Baby nach der Geburt auf den Bauch der Mutter gelegt wird, speichert es ihen spezifischen Geruch ab. Nach wenigen Tagen erkennt das Kleine auch die Milch seiner Mutter und kann sie von fremder Muttermilch unterscheiden.

Es hat sensationelle Reflexe

Das Baby ist schon mit der Geburt mit einigen einzigartigen Reflexen ausgestattet. Zum Beispiel wird es wenige Stunden nachdem es auf der Welt ist instinktiv die Brust der Mutter suchen. Als Reiz genügt ein leichtes Streicheln der Wange, dann dreht sich das Baby in diese Richtung, öffnet seinen Mund und beginnt zu saugen.

Es hat eine natürliche Knautschzone

Babys haben oben am Kopf mehrere weiche Stellen, an denen die Schädelknochen noch nicht vollständig zusammengewachsen sind. Nur so passt der Kopf durch den engen Geburtskanal. Bei Babys, die mit wenig Haaren zur Welt kommen fällt diese Stelle natürlich besonders auf – auch weil sie sich sehr weich anfühlt und manchmal pulsiert, denn darunter liegen wichtige Blutgefäße. Die kleineren Fontanellen wachsen in der Regel in den ersten sechs Wochen nach der Geburt zu. Bei der großen Fontanelle oben am Kopf kann es bis zum 32. Lebensmonat dauern, bis sie vollständig geschlossen ist.

Es kommuniziert laut und direkt

Anfangs weinen Babys sehr viel, denn es ist ihr Weg mit der Umwelt zu kommunizieren. Hunger, Durst, volle Windel, Müdigkeit sind meist die Gründe. Doch es gibt auch Neugeborene, die extrem häufig weinen. Früher ging man davon aus, dass die Ursache die sogenannten Dreimonatskoliken seien. Heute sind Fachleute davon überzeugt, dass Anpassungsschwierigkeiten dahinter stecken. Vielleicht weil die Geburt etwas zu schnell oder strapaziös war (Sturzgeburt, Kaiserschnitt, Saugglocke)? Jedenfalls ist ein schreiendes Kind noch kein Grund zur Sorge, eher ein Zeichen dafür, dass es vielleicht noch nicht richtig „in der Welt angekommen“ ist. Entscheidend ist, das Bedürfnis des Babys richtig zu erkennen und ihm viel Nähe und Zärtlichkeit zu geben. Solltest du doch das Gefühl haben, dass dein Baby außergewöhnlich viel schreit, kannst du das mit deiner Hebamme besprechen. In akuten Fällen helfen auch die Schreiambulanzen in den Krankenhäusern weiter. Eine Adressenliste, wo es deutschlandweit Hilfe für Eltern von Schreibabys gibt findest du hier.

 

Bild: Paul on Unsplash

 

 

 

 

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